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Gesundheit & Ernährung

Mi

31

Jan

2018

Frisch in den Frühling – mit heimischen Wildpflanzen

Nichts auf der Welt enthält so viele und wertvolle Vitalstoffe wie etwas frisch Geerntetes !

Im Frühling hält die Natur eine Fülle an Wildkräutern bereit, um unsere wintermüden Körperzellen auf Vordermann zu bringen.

Wir brauchen nichts weiter zu tun, als hinaus zu spazieren und uns die sprießende Grünkraft zu holen.

Leider kommen viele Menschen gar nicht auf die Idee, dass es Lebensmittel auch ausserhalb der Einkaufsläden gibt… und das auch noch völlig kostenlos!

Also raus in die Natur!  

Und hier finden Sie einige der gängigsten Pflanzen, die es sich lohnt  zu pflücken. Sie können gewaschen entweder mit in den Salat gegeben  oder  als Smoothiebeigabe in den Mixer gesteckt werden.

Ihr Körper wird es Ihnen danken!

 

 

Gänseblümchen:

Das Gänseblümchen war die Heilpflanze des Jahres 2017 und seine Wirkung ist im Frühling besonders wertvoll. So hilft es vor allem gegen die lästige Frühjahrsmüdigkeit. Seine Blätter wirken Blutreinigend, blutbildend, schleimlösend und wassertreibend. 

 

Ein Tee aus Gänseblümchen regt den Stoffwechsel an, fördert die Verdauung, hilft gegen Schwäche und lindert Husten.

 

 

Löwenzahn:

Löwenzahn enthält vor allem Bitterstoffe, die den Stoffwechsel ankurbeln und beim Abnehmen helfen. Er wirkt positiv auf die Psyche, regt die Verdauung und den Gallenfluß an und hilft auch bei Entzündungen der Harnwege, bei Blähungen und Nierengrieß. 

 

Eine Löwenzahnkur (tägl. eine Handvoll Löwenzahn-Blätter zum Mittagessen über vier Wochen) bringt den gesamten Organismus in Schwung, wirkt belebend auf alle Körperfunktionen und ist die Verjüngungskurz schlechthin für Bindegewebe, Haut, Haare, Leber, Galle und Niere.

 

 

Brennnessel:

Die Brennnessel ist das Entsäuerungsmittel Nummer Eins unter den einheimischen Kräutern und hilft ausserdem, Schwermetalle und Umwelttoxine aus dem Körper auszuschwemmen. Brennnessel-Blätter wirken ausserdem entgiftend, harnsttreibend, appetitanregend, blutbildend sowie entzündungshemmend und kurbeln den Stoffwechsel an.

 

Geerntet werden sollten immer nur die jungen Triebspitzen noch nicht blühender Pflanzen. Da die lästigen Brennhaare beim Kochen endgültig zerstört werden, dünstet man am besten einige Blätter in Olivenöl an. Dazu gibt man gerne etwas Knoblauch und Zitronensaft und schmeckt die rundum gesunde und delikate Vorspeise mit Salz und Pfeffer ab.

 

Bärlauch:

Bärlauch ist ein Wildkraut mit antibakterieller Wirkung. Er reinigt unser Blut, hemmt Entzündungen, wirkt harntreibend und schleimtreibend. Bärlauch ist darüber hinaus ein hervorragendes Mittel gegen Herzinfarkt und Schlaganfall. Zudem senkt er Blutdruck und Cholesterinspiegel.

 

 

Haben Sie Fragen? Dann sprechen Sie mich an.

Ihre Claudia Rösch-Anhorn

Do

19

Jan

2017

Gesunde Angst - Krankhafte Angst

 

 

Angst ist nicht gleich Angst.

Sie ist auf der einen Seite eine gesunde

und das Leben erhaltende Empfindung.

Dadurch werden wir bei realen Gefahren in

Alarmbereitschaft versetzt.

Auf der anderen Seite gibt es auch eine

„ungesunde“ Form der Angst.

 

 

 

 

 

Diese krankmachende Angst unterscheidet man in drei großen Gruppen:

 

• Panikstörung/ Panikattacken (mit und ohne Platzangst/ Agoraphobie)

 

• Angststörung (generalisierte Angst, frei flottierende Angst)

 

• Phobische Störung/ Soziale Phobie (sach- und situationsbezogen)

 

Der Übergang bei diesen Ängsten vom Normalen zum Kranken ist fließend.

 

 

Typisch Panikstörung

• extreme Angstzustände meist ohne direkten Auslöser, teilweise aus dem Nichts

• Dauer wenige Minuten, teilweise abgeschwächt auch länger

• Vermeidungsverhalten 

 

Symptome einer Panikattacke

• Herzklopfen

• Schwindel/ Benommenheit

• Schwächegefühl

• Kurzatmigkeit/ Atemnot

• Schwitzen

• Beklemmungen im Brustraum

• Zittern/ Beben

• Hitzewallungen/ Kälteschauer

• Erstickungs- oder Würgegefühl

• Kribbeln am Körper

• Todesangst

• Übelkeit

• Fluchtgefühl

• Angst vor Kontrollverlust

• Gefühle der Unwirklichkeit oder des

Losgelöstseins

• Ohnmachtsgefühl

 

Typisch generalisierte Angststörung

• Befürchtungen (angespanntes Gefühl, Nervosität, Konzentrationsstörungen)

• vegetative Übererregbarkeit (Schwitzen, Schwindel, Reizdarm/Reizmagen)

• motorische Spannung (Zittern, Muskelverspannugen, Ruhelosigkeit)

 

Typisch Phobische Störung/ Soziale Phobie

• Vermeidung objektbezogene Angstauslöser wie: Spinne, Feuer, Hund, Schlange,Spritzen, Blut, etc.

• Vermeidung situationsbezogene Angstauslöser wie: Flugzeug, Tunnel, Höhe, Aufzug,
Erbrechen, Zahnarzt, Prüfungen, etc.

• Vermeidung von Situationen in Gesellschaft (soziale Phobie) wie: 
Veranstaltungen, Schule, Vereine, Situationen indem man im Mittelpunkt steht, etc.

 

 

 

Bei Angststörungen, Panikstörungen und phobischen Störungen kann Hypnosetherapie äußerst erfolgreich eingesetzt werden.

 

Ein hypnotherapeutischer Ansatz ist besonders gut geeignet, da wir in einem Trancezustand einen guten Zugang zu unserem Unterbewusstsein bekommen.

 

Mit Hilfe der Hypnosetherapie ist es möglich, in nur wenigen Sitzungen einen Therapieerfolg zu erzielen.

Ein Ziel in der Therapie kann zum Beispiel sein, mehr Sicherheit und Selbstvertrauen in die eigene Person zurück zubekommen.

Es ist nicht zwingend erforderlich zu analysieren woher die Störung kommt bzw. durch was diese ausgelöst wurde.

 

 

 

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Do

20

Okt

2016

Unerfüllter Kinderwunsch - und nun?

Infoabende in der Villa Kinderwunsch

 

Mittwoch, 02. November 2016

Mittwoch, 07. Dezember 2016

jeweils um 19:30 Uhr 

 

Villa Kinderwunsch

Wörthstr. 13

89077 Ulm

0731 – 552 153 33

 

Mehr dazu  - www.villa-kinderwunsch.de

 

An den regelmäßig stattfindenen Infoabenden können Sie völlig unverbindlich das Villa-Kinderwunsch-Team kennenlernen.

Aber auch die  Philosophie des Kinderwunschzentrums und die Möglichkeiten im Rahmen der Kinderwunschbehandlung.

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Mi

21

Sep

2016

Osteopathie bei Babys und Kindern

Für alle Eltern, Omis und Opis 

 

Unsere lieben Kleinen und der Mensch an sich ist ein Kuscheltier,

 

das seine wichtigsten Botschaften nicht nur durch Sprache, sondern durch Berührungen vermittelt. Über 20 Mio. Sinneszellen in unsere Haut senden Signale an unser Gehirn: „Du bist geliebt, Du bist geborgen, Du bist lebendig.“

 

Mit jeder sanften Berührung schüttet das menschliche Gehirn Oxytoxin aus. Dieses Hormon schützt uns vor krankmachendem Stress, stärkt unser Immunsystem und lässt uns Glück empfinden.

Die Sehnsucht nach Berührung ist ein Grundbedürfnis eines jeden Menschen. Ein Baby, das nicht berührt wird, nicht umarmt wird, verkümmert.

Unsere körperliche, geistige und soziale Entwicklung ist ohne Berührung undenkbar. Ein Mensch, der in der Kindheit einen Mangel an körperlicher Zuwendung erfahren hat, wird ein Leben lang Mühe haben, echte Nähe zuzulassen.

 

Für Neugeborene ist körperliche Nähe lebenswichtig. Nach der Geburt befindet sich das Neugeborene in einer Anpassungsnotwendigkeit. Sehr viele körperliche Prozesse wie Atmung, Verdauung usw .muss das Baby nun selbst regulieren. Für diese Anpassungs-und Reifeprozesse ist eine liebevolle körperliche Nähe durch beständige Kontaktpersonen lebensnotwendig.

Bei körperlichem und emotionalem Entzug der Mutter oder der Kontaktperson beginnt das Baby in der Regel zu schreien. Führen diese  Schrei-Versuche nicht zum Erfolg, wird sich das Baby nach und nach mit dieser Situation abfinden und sich zurückziehen. Das Neugeborene lernt, „die Welt nimmt mich nicht an, die Welt stößt mich weg.“Als Folge können sich Defizite entwickeln, welche sich später nicht mehr kompensieren lassen.

 

Was geschieht körperlich mit uns, wenn wir berührt, gestreichelt oder massiert werden?

Unsere Haut trägt etwa 2 Billionen Nervenendigungen. Bei Berührung der Haut wird eine ganze Reihe an Hormonen ausgeschüttet, z Bsp. Oxytoxin. Dieses Hormon verlangsamt den Puls, entspannt die Muskulatur, regt Wachstumsprozesse an und hat auch eine antidepressive Wirkung.

 

Berührung bedeutet Nestwärme, schafft und bedeutet Vertrauen zu sich selbst und zu anderen. Der Austausch gefühlter körperlicher und somit auch seelischer Berührungen ist also etwas sehr Wesentliches. Berührung ist Magie und Berührung ist heilig, denn sie heilt.

 

Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben viel Spaß beim Kuscheln!

 

Ihre Constanze Bär, Osteopathin und Heilpraktikerin

 

Mo

12

Sep

2016

Die Menopause aus ayurvedischer Betrachtung

Der anmutige Weg in die Weisheit

Im Leben jeder Frau wird irgendwann die Menopause erscheinen. Und dennoch weigern sich manche, dem Thema rechtzeitig zu begegnen. Wenn die Menopause an die Tür klopft, wundert sie sich und ist unfähig ihr in der richtigen Weise zu begegnen. 

Die moderne Frau ist in dieser Zeit voller Schrecken, Hitzewallungen, Schlaflosigkeit, Unruhe, trockene Schleimhäute, Steifigkeit, Verwirrungszustände, Stimmungsschwankungen, Wasseransammlung. Sie interpretiert das als das Eintreffen des Alters.

Dabei ist das keineswegs eine Krankheit oder Dysbalance, sondern der natürliche Prozess des Körpers. Es wird nur dann zu einem unkontrollierten oder unausgeglichenen Zustand, wenn frau zuvor unausgeglichen gelebt hat.

Aus ayurvedischer Sicht ist das eine Phase zwischen zwei Lebensstadien. Zweimal im Leben einer Frau tritt dieser hormonelle Wechsel auf. Zum einen wenn er zum ersten Mal eintrifft und später, wenn er sich dem Ende nähert. Beim ersten Mal ist die junge Frau unreif, unerfahren, von der Mutter abhängig und somit verwirrt. Aber beim zweiten Mal ist sie als Frau ein Bündel voller Erfahrung, reif und aufrecht im Leben stehend, mit Zeit zur Vorbereitung auf diese Übergangserfahrung.

Wenn wir sie in der richtigen Weise verstehen ist die Menopause eine aufregende Zeit von Kreativität und Transformation, da sowohl Vata als auch Pitta dominieren. Vata generiert Kreativiät und Pitta unterstützt bei der Manifestation und Transformation. 

Ein Bündel von Energie stürmt durch den Körper, er will mit Vorsicht und in Vorbereitung behandelt werden. Eine Frau kann diese Energie vielfältig nutzen. 

Im Alter zwischen 37 und 42 ist es sehr angeraten, eine angemessene interne Körperreinigung „Panchakarma“ durchzuführen. Durch diesen Prozess werden alle Giftstoffe ausgeschwemmt, das Blut wird gereinigt, der Säurelevel reduziert, die Knochen gestärkt, die natürliche Intelligenz des Körpers revitalisiert, das Immunsystem gestärkt, das Feuer der Verdauung korrigiert. Dadurch wird es einfacher, die Menopause durch die richtige Ernährung und die richtige Bewegung zu managen. Sanftere Übungsarten wie Yoga oder Tai Chi bringen Flexibilität und Schmierung auf Knochengelenksebene, verbesserter Fluss der Blutzirkulation, die Atmung wird kanalisiert und versorgt die Zellen; das wiederum führt zu einem beruhigenden und erfrischenden Effekt im Nervensystem (ohne jegliche Pillen). Das bringt den Körper in Form, verhindert Wasseransammlungen, klärt Verstopfungen der Kanäle und macht das System insgesamt leichter.

Die Frau sollte ebenfalls ein Umdenken im Arbeitsumfeld angehen. Nach dem Alter von 40 ist eine Wochenarbeitszeit von 40 – 45 Stunden ein „Missbrauch des Körpers“, der sich in der Menopause als Schaden auf zellulärer Ebene widerspiegeln wird. Eine langsame Anpassung der Ernährungsgewohnheiten ist angesagt, wissend, dass der Eisen- und Kalziumlevel in der Menopause einbrechen wird. Ab 40 ist es für den Körper schwierig, Eisen und Kalzium zu absorbieren. Dazu benötigt es die natürliche Vitalität, den passenden Lebensrhythmus und das angemessene Feuer der Verdauung, das hauptsächlich unter schlechten Essgewohnheiten und erschöpfendem Lebensstil leidet.

Wachen Sie auf! Warten Sie nicht, bis das Thema an Ihrer Tür anklopft. Das ist der Weg, der anmutig in das Alter der Weisheit führt.  
    
(„Gandha“ Sarika Patil)

 

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Do

31

Mär

2016

Das Frühstück

Im schnelllebigen Lebensstil Westeuropas ist ein gesundes, warmes Frühstück eine Herausforderung.

 

Warum ist ein warmes nährendes Frühstück so wichtig?

 

Aus 2 Gründen:

Zum einen ist der Morgen zwischen 6 und 10 Uhr die sogenannte Kapha – Zeit. Unabhängig von der Jahreszeit ist es die kühlste Tageszeit. Unser Körper hat nachts geruht und ist ausgekühlt, deshalb ist es angeraten, den Tag mit etwas Warmem und Nahrhaftem zu beginnen.

Außerdem gab es eine lange Pause zwischen Abendessen und Frühstück. Im Englischen heißt Frühstück treffender „Breakfast“, buchstäblich das Fasten brechen. Es braucht also etwas Nährendes, das uns bis zum Mittagessen Energie liefert und uns erdet. Viele Menschen haben nicht einmal Zeit für ein Mittagessen und dann ist es sogar noch wichtiger ein nährendes Frühstück zu haben.

Den Tag mit kaltem, altem Essen zu beginnen hat eine schwere, depressive Wirkung auf Körper und Geist, genauso gehen wir aus dem Haus und begegnen der Welt. Demgegenüber hat frisch zubereitetes, warmes Essen eine nährende, energetisierende Wirkung auf den Körper und Geist, eine anreichernde Wirkung auf unsere Energie und weckt unsere Sinne – der Welt im Außen so zu begegnen ist für uns immer lohnenswert.

Meine Schüler erklären mir immer wieder, dass es aus Zeitgründen nicht machbar ist, gesund zu frühstücken. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Die 15 – 20 Minuten Zeitaufwand morgens sind ein Investment auf mehreren Ebenen.

Es gibt viele Möglichkeiten warmes Frühstück zuzubereiten, es braucht nur eine Verlagerung der Aufmerksamkeit. Wir üben so etwas im Frühstückskurs, siehe www.balance-life.de

(„Gandha“ Sarika Patil)

 

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Sa

26

Mär

2016

Frühlingsgefühle bringen die Psyche jährlich zum Erblühen

Frühlingsgefühle bringen die Psyche jährlich zum Erblühen

Viele Menschen erfahren ein ganz besonderes Gefühl jedes Jahr, wenn der Winter vorbei ist, die Tage wieder länger werden und die Natur ihr erstes Grün hervorbringt. Die Frühlingsluft bringt einen speziellen Duft mit sich. Auffallend schnell steigt dabei der Stimmungsbarometer und die Laune hebt sich. Es wird plötzlich überall wieder mehr gelacht und geflirtet. 

Auslöser für dieses Hoch der guten Laune sind die berühmten Frühlingsgefühle. Doch wie wirkt sich der Frühlingsbeginn auf die Psyche wirklich aus, und wofür kann man diese Zeit am besten nutzen?

Das Erwachen der Natur nach dem Winter weckt auch im Menschen den Wunsch nach mehr Aktivität. Der Frühling sorgt für einen frischen Wind und viel Energie nach den tristen Wintermonaten. Er lässt so manche Winterdepression verblassen, welche im schlimmsten Fall gegen eine Frühjahrsmüdigkeit eingetauscht wird. Im Menschen löst der Frühling einen Drang nach Bewegung und Kontakt aus. Zusätzlich sinkt das Schlafbedürfnis und die Empfänglichkeit für erotische oder romantische Reize steigt. Plötzliche Glücksgefühle, Schmetterlinge im Bauch und der besondere Duft in der Natur sind charakteristisch für die Frühlingszeit.

Wichtigster Auslöser für die Frühlingsgefühle ist das vermehrte Sonnenlicht im Frühjahr, denn es hemmt die Produktion von Melatonin. Dieses Hormon überwacht die jahreszeitlich bedingten Veränderungen im Körper und ist außerdem an der Steuerung des Tag-Nacht-Rhythmus beteiligt. Während der  Melatoningehalt im Winter sehr hoch ist und uns oft müde und antriebslos macht, wird dieser im Frühling, beeinflusst durch das vermehrte Tageslicht, gegen einen niedrigen Melatoninspiegel eingetauscht. 

Er ist zudem verantwortlich für das Hochgefühl und die größere Aktivitätsbereitschaft. Außerdem bedingt die vermehrte Lichtzufuhr, dass der Dopamin- und Serotoninhaushalt stabilisiert werden. Diese Hormone bringen Glücksgefühle, Lebensfreude und gute Laune hervor.

Jedes Jahr, wenn der Frühling beginnt, liegt ein ganz spezieller Duft in der Luft, der uns oft in plötzlichen romantischen Erinnerungen schwelgen lässt. Viele vermuten, dass diese zarte Brise etwas mit den ersten Blüten zu tun hat. Diese Wahrnehmung täuscht jedoch. Vielmehr handelt es sich um den modrigen Geruch des Mooses und des Laubs. Die Ursache dafür ist das Sonnenlicht, welches im Frühling die Mischung aus Blättern und Moos zum faulen bringt und somit den sonderbaren Geruch entstehen lässt. Er kann ausreichen, um Frühlingsgefühle auszulösen. 

Über die Geruchsrezeptoren in der Nase nimmt der Mensch die Geruchsmoleküle auf, welche dann ins Riechhirn weitergeleitet werden. Von dort gelangt die Information ins limbische System. Dieses ist stark mit den Erinnerungen verknüpft und macht es somit möglich, dass der besondere Geruch Jahr für Jahr wieder eine psychische Bewegtheit und intensive Empfindungen auslöst.

Jedoch kann der Frühling auch für ein ständiges Auf und Ab der Gefühle sorgen. In dieser Jahreszeit wird aufgrund der hormonellen Veränderungen gerne geflirtet. Beim Mann ist im Frühling der Testosteronwert erhöht. Dieses Hormon ist wichtig für das psychische Wohlbefinden und steigert zudem die Kontaktbereitschaft. Bei Frauen konnte allerdings kein  jahreszeitabhängiger Rhythmus der weiblichen Hormone festgestellt werden. 

Das Gerücht, dass im Frühling jedoch vermehrt für Nachwuchs gesorgt wird, ist falsch. Dies passiert eher in kalten Monaten, die aufgrund des Wetters zum Kuscheln einladen. Der Frühling ist dabei vielmehr die Zeit des Kennenlernens und Verliebens.

Jeder zeigt in dieser Jahreszeit wieder gern etwas mehr Haut und tauscht dicke Winterklamotten gegen figurbetonte und luftige Kleidung. Die vermehrt auftretenden optischen Reize sind ein weiterer Grund für das häufige Flirten und Daten in den Frühlingsmonaten. Es kann also leicht passieren, dass man sich verguckt und vielleicht sogar kennen und lieben lernt.

Alles in allem sind Frühlingsgefühle etwas ganz Besonderes und für die psychische Gesundheit sehr bereichern. Mit Hilfe von sportlichen Aktivitäten und sonnenreichen Spaziergängen können diese sogar verstärkt werden. 

Außerdem ist es laut Psychotherapeuten wichtig, die aufkommenden Frühlingsgefühle auch zuzulassen. Damit kann Neues entstehen und eine seelische Reinigung stattfinden. Zudem werden durch die aufkommende Aktivität alt eingesessene Muster aufgebrochen und können neu überdacht werden.

Das wunderbare Lebensgefühl, welches der Frühling mit sich bringt, will ausgekostet werden. Am besten fängt man sofort damit an, die frische und lebendige Brise zu genießen. Jetzt heißt es erst einmal die Seele baumeln lassen und fühlen!

 

Einen guten Start in den Frühling wünscht Ihnen Ihre Anja Hirth Heilpraktikerin für Psychotherapie

http://www.hypnose-ulm.de

 

 

 

 

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Mo

08

Feb

2016

Buchempfehlung "Wut tut Gut" 

Wut und Aggression gelten als Tabu. Dabei handelt es sich um ganz natürliche und überaus wichtige Emotionen. Sam Jolig beschreibt, welche Rolle sie in unserem Leben spielen, wieso Aggression dazugehört, welche positiven Seiten sie hat-und wie wir sie nutzen können. Mit diesem Buch verdeutlicht sie, dass es auf einen konstruktiven Umgang mit  aggressiven Gefühlen ankommt. Neben der theoretischen Auseinandersetzung mit dem Thema zeigt die Autorin praktische Übungen und Fallbeispiele.

 

Besonders gut erklärt Sam Jolig die körperlichen Zusammenhänge, welche bei unterdrückter Wut stattfinden und unsere Gesundheit beeinflussen können.  Man denke dabei an chronische Rückenleiden, Schlafstörungen,

Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen, Depression und Burnout.

 

Ich wünsche Ihnen ein gutes Gefühl beim Lesen! (Sam Jolig, Bernhard Voss, Verlag Goldmann)

 

Ihre Constanze Bär, Osteopathin und Heilpraktikerin

 

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Mo

18

Jan

2016

Einfach! besser Sehen - Einfach! besser drauf!

Mit Augentraining und Bewegung 

Lernstörungen? Lese-Rechtschreibschwäche? Konzentrationsprobleme? 

Seminar - für alle die die Schulbank drücken 

 

Samstag und Sonntag 

27. Februar 2016 14.00 – 18.00 Uhr 

28. Februar 2016 10.00 – 14.00 Uhr 

 

Blickpunkt Ulm 

Zentrum für Seh-Analysen & Funktionaloptometrie 

Ulmer Gasse 21 89073 Ulm 

Gesamt: 90,-- € 

 

Augen und Sehfunktionen kennenlernen - Übungen für erfrischte Augen und besseres Sehen! Bewegungsqualität verbessern und ein bisschen entspannen 

...damit lernen, sitzen und sogar Sport besser und leichter gehen! 

Juliane Vogler, Sport- & Bewegungstherapie BSc MSc 

 

Anmeldung per Telefon, Post oder E-Mail Spätestens bis zum 12. Februar 2016 

0157 • 84577682 

Beate Kühn, Dipl.Ing. FH Augenoptik 0175 • 420 2001 

 

beate.kuehn@visualtraining-ulm.de 

Beate Kühn
Dipl. Ing. FH Augenoptik, WVAO Funktionaloptometrie, Visualtraining 

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Mo

12

Okt

2015

Ayurveda: Die Rolle von AGNI, dem Feuer der Verdauung, für die Gesundheit 


Bei der Zubereitung unserer täglichen Mahlzeiten beachten wir selten deren Anteil für die Verdauung und deren Anteil wiederum für unsere Gesundheit. 

Die gesamte Kunst des ayurvedischen Kochens basiert auf dem Konzept der Verdauung. 

Das Feuer der Verdauung, in Ayurveda als „AGNI“ bezeichnet, ist das biologische Feuer, das den Stoffwechsel regelt. Es fungiert als Beauftragter für die Katalyse bei der Verdauung und dem Stoffwechsel. „Agni“, als Feuer im Magen ist von Natur aus säurehaltig, seine Wirkung schlüsselt die Speise auf und stimuliert die Verdauung. In jedem Gewebe und jeder Zelle ist Agni präsent und wird für die Funktion des Autoimmunsystems benötigt. Agni bekämpft schädliche Mikroorganismen, feindliche Bakterien und Giftstoffe in Magen, Dünn- und Dickdarm. Daraus ergibt sich eine Schutzfunktion für die Flora dieser Organe. 

Lange Lebensdauer braucht Agni. Intelligenz, Verständnis, Wahrnehmung und Auffassungsgabe sind Wirkungen von Agni. So lange wie Agni richtig funktioniert wird der Prozess der Aufschlüsselung von Nahrung, die Absorption und Nahrungsaufnahme durch den Körper reibungslos funktionieren. 

Wenn Agni durch Toxine und Ungleichgewicht der Elemente gestört wird, wird der Stoffwechsel sofort drastisch beeinflusst. Nicht nur die oben beschriebenen Funktionen werden beeinträchtigt, sondern auch die Widerstandskräfte und das Immunsystem. Nahrungsbestandteile verbleiben unverdaut und nicht absorbiert. Sie sammeln sich im Dickdarm an und verwandeln sich in verschiedenartige, faulig- riechende, klebrige Substanzen. In Ayurveda werden diese als „Ama“ bezeichnet. Diese Stoffe verstopfen den Darm und weitere Kanäle wie Kapillaren und Blutgefäße. Durch chemische Wechselvorgänge entstehen Giftstoffe, die wiederum in das Blut absorbiert werden, sich im Blutkreislauf verteilen und als Arthritis, Diabetes, Herzkrankheiten und so weiter wieder auftauchen. 

Allerdings ist zu viel Agni ebenso nachteilig. Bei Überaktivität von Agni verbrennt der Verdauungsprozess. Verlust von Nährstoffen und Auszehrung ist die Folge. Dieser Zustand schwächt das Immunsystem. 

Im ayurvedischen Kochen beginnt die Verdauung bereits mit der Zubereitung des Essens. Auf mentaler Ebene „sättigt“ gut verdautes Essen länger als es jegliches Vergnügen vermag, denn selbst lange noch nachdem der anfängliche Rausch des Moments und des Vergnügens vorbei ist, wird gut verdautes und aufgenommenes Essen tausende von Körperzellen nähren und erfreuen. Unverdautes Essen, schlechte Verdauung erzeugt dieselbe Art von Unzufriedenheit in uns wie sie aus minderwertigen Ablenkungen entsteht, die uns letztendlich in ihren Versprechungen nur täuschen. 

(„Gandha“ Sarika Patil) 



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