Frisch in den Frühling – mit heimischen Wildpflanzen

Nichts auf der Welt enthält so viele und wertvolle Vitalstoffe wie etwas frisch Geerntetes !

Im Frühling hält die Natur eine Fülle an Wildkräutern bereit, um unsere wintermüden Körperzellen auf Vordermann zu bringen.

Wir brauchen nichts weiter zu tun, als hinaus zu spazieren und uns die sprießende Grünkraft zu holen.

Leider kommen viele Menschen gar nicht auf die Idee, dass es Lebensmittel auch ausserhalb der Einkaufsläden gibt… und das auch noch völlig kostenlos!

Also raus in die Natur!  

Und hier finden Sie einige der gängigsten Pflanzen, die es sich lohnt  zu pflücken. Sie können gewaschen entweder mit in den Salat gegeben  oder  als Smoothiebeigabe in den Mixer gesteckt werden.

Ihr Körper wird es Ihnen danken!

 

 

Gänseblümchen:

Das Gänseblümchen war die Heilpflanze des Jahres 2017 und seine Wirkung ist im Frühling besonders wertvoll. So hilft es vor allem gegen die lästige Frühjahrsmüdigkeit. Seine Blätter wirken Blutreinigend, blutbildend, schleimlösend und wassertreibend. 

 

Ein Tee aus Gänseblümchen regt den Stoffwechsel an, fördert die Verdauung, hilft gegen Schwäche und lindert Husten.

 

 

Löwenzahn:

Löwenzahn enthält vor allem Bitterstoffe, die den Stoffwechsel ankurbeln und beim Abnehmen helfen. Er wirkt positiv auf die Psyche, regt die Verdauung und den Gallenfluß an und hilft auch bei Entzündungen der Harnwege, bei Blähungen und Nierengrieß. 

 

Eine Löwenzahnkur (tägl. eine Handvoll Löwenzahn-Blätter zum Mittagessen über vier Wochen) bringt den gesamten Organismus in Schwung, wirkt belebend auf alle Körperfunktionen und ist die Verjüngungskurz schlechthin für Bindegewebe, Haut, Haare, Leber, Galle und Niere.

 

 

Brennnessel:

Die Brennnessel ist das Entsäuerungsmittel Nummer Eins unter den einheimischen Kräutern und hilft ausserdem, Schwermetalle und Umwelttoxine aus dem Körper auszuschwemmen. Brennnessel-Blätter wirken ausserdem entgiftend, harnsttreibend, appetitanregend, blutbildend sowie entzündungshemmend und kurbeln den Stoffwechsel an.

 

Geerntet werden sollten immer nur die jungen Triebspitzen noch nicht blühender Pflanzen. Da die lästigen Brennhaare beim Kochen endgültig zerstört werden, dünstet man am besten einige Blätter in Olivenöl an. Dazu gibt man gerne etwas Knoblauch und Zitronensaft und schmeckt die rundum gesunde und delikate Vorspeise mit Salz und Pfeffer ab.

 

Bärlauch:

Bärlauch ist ein Wildkraut mit antibakterieller Wirkung. Er reinigt unser Blut, hemmt Entzündungen, wirkt harntreibend und schleimtreibend. Bärlauch ist darüber hinaus ein hervorragendes Mittel gegen Herzinfarkt und Schlaganfall. Zudem senkt er Blutdruck und Cholesterinspiegel.

 

 

Haben Sie Fragen? Dann sprechen Sie mich an.

Ihre Claudia Rösch-Anhorn